Schullandheim Gera
Junge Touristen

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik:

Erlebnispädagogische Elemente halten zunehmend Einzug in den Schulalltag. Mit gruppendynamischen Übungen und gezielten Reflexionsmethoden wird die soziale Kompetenz der Kinder gefördert und ihre Persönlichkeit gestärkt werden. Die Erlebnispädagogik nutzt Gruppen-Erfahrungen (vorwiegend in der Natur, z. B. im Hochseilgarten oder beim Schlauchbootfahren), um die Persönlichkeit und soziale Kompetenz der Kinder zu stärken. Meist konzentrieren sie sich auf einen bestimmten Schwerpunkt, z. B. Winter oder Wasser. Gruppendynamische Übungen und gezielte Reflexionsmethoden sollen zur Sucht- und Gewaltprävention, zur Teambildung und Integration und zur Selbstwahrnehmung und Persönlichkeitsbildung beitragen. Erlebnispädagogische Tage können unterrichtsbegleitend oder punktuell eingesetzt werden.

Ziele des Projektes:

Ziel des Projektes ist es, konkrete und gemeinsame Erfahrungen in einer Gruppe zu schaffen. Es gibt dabei kein gut oder besser, kein Gewinnen oder Verlieren, sondern das kooperative Verhalten innerhalb des Gruppenverbandes wird gefördert werden. Jeder ist auf den anderen angewiesen, so dass das soziale Verhalten geschult werden muss, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Dabei spielt die Verantwortung sowohl für sich und seine Entscheidungen, als auch für die anderen Gruppenmitglieder eine große Rolle. Nur wenn einer den anderen (be-) achtet, können Entscheidungsprozesse produktiv ablaufen und Konfliktsituationen glimpflich gelöst werden. Verantwortung tragen für Etwas, bedeutet auch, die Konsequenzen zu ertragen, denn nicht jede Aktion ist erfolgreich. Ein weiterer Aspekt der Erlebnispädagogik ist die Entwicklung eines positiven Körpergefühls.